Best Practice Beispiele

Die Dr. Fit GmbH ist seit nunmehr 13 Jahren als Leistungserbringer im Bereich der
betrieblichen Gesundheitsförderung tätig.

Hierzu arbeiten wir eng mit den jeweiligen Geschäftsführern, der Personalabteilung
und der Betriebsräte zusammen, um ein möglichst effektives, individuelles Konzept
zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Letztlich soll mit diesem Konzept erreicht werden, dass die Beteiligung an den
betrieblichen Bewegungsmaßnahmen und den Maßnahmen zur
Gesundheitsförderung (Ernährung, Stressbewältigung, usw.) von möglichst vielen ,
Mitarbeitern genutzt wird und das insbesondere diejenigen Mitarbeiter die
Maßnahmen und Angebote nutzen, die im täglichen Leben eher bewegungsarm sind
und nicht freiwillig solchen Angeboten in Ihrer Freizeit nachgehen.

Zum anderen ist natürlich das übergeordnete Ziel, durch eine qualifizierte, aktive
Bewegungstherapie, eine nachhaltige Verbesserung des aktiven- und passiven
Bewegungsapparates herbeizuführen, welches heutzutage das Gros der AU-Tage
ausmacht. Hier sind insbesondere Rückenschul- und Rückenentlastungsprogramme
exemplarisch aufzuführen, ebenso wie aktive Entspannung der überbeanspruchten
Muskulatur (z. B. in Form einer Bürostuhlgymnastik o. ä.), oder auch regelrechte
Entspannungsprogramme (insbesondere bei psychischen Belastungen, Stress,
Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen).

Das Konzept wird gemeinschaftlich entwickelt und berücksichtigt solche Faktoren wie
Beurteilung der Arbeitsplätze, Schwachstellenanalyse, Ergonomie.

Unsere Konzepte unterscheiden sich von vergleichbaren Anbietern
wie folgt:

– Firmen, die zuvor mit einem anderen Anbieter zusammengearbeitet haben,
haben den Wechsel zu uns meist damit begründet, dass nach
entsprechenden Arbeitsplatzbeurteilungen, Besprechungen und Bewertungen
ein Konzept vorgelegt wurde und die jeweilige Firma sehen musste, wie sie es
umgesetzt bekam.

– Ein wichtiges Kriterium ist bei uns, dass wir nach der gemeinsamen
Erarbeitung eines Konzeptes, die Firma nicht allein lassen, sondern die
Umsetzung des jeweiligen Konzeptes schrittweise mit durchführen. Dies
bedeutet auch, dass man Ideen und Konzepte, die man zunächst in der
Theorie entwickelt hat, kurzfristig verändern kann, wenn die Umsetzbarkeit
nicht erfolgreich erscheint oder andere betriebliche Erfordernisse eine
Alternative notwendig machen.

Zum Beispiel:
Haben wir bei einer großen Firma geplant, ein Vibrationstraining in
Kleingruppen durchzuführen; während der Umsetzung stellten wir jedoch fest,
dass es sinnvoller war, zunächst mit einer „Krankengymnastik in der Gruppe“
zu beginnen. Da wir das Konzept nicht nur selbst mit erarbeitet haben,
sondern auch mit umgesetzt haben, war es recht einfach, das Konzept den
geänderten Gegebenheiten kurzfristig anzupassen mit dem Erfolg, dass wir
erheblich mehr Mitarbeiter ansprechen konnten

– Aus Sozialisierungsaspekten, Teambildung und Identifikation mit dem
Unternehmen hat sich die Behandlung in Kleingruppen (3-5 Personen) am
meisten bewährt.Trotzdem sollte immer genügend Zeit für individuellen
Gesprächsbedarf mit dem Therapeuten eingeplant werden, denn nur wenn es
gelingt, Vertrauen mit dem Mitarbeiter aufzubauen, kann man ein wirklich
effektives Gesundheitsmanagement aufbauen.

– Im Bereich Ernährung und Ernährungsberatung haben sich zunächst
generelle Workshops, Absprachen mit der Kantine, Gesundheitswochen oder
dgl. Bewährt. Es geht darum, eingefahrene Ernährungsmuster aufzubrechen
und dies gelingt sehr oft nur in kleinen Stücken. Insbesondere ein Großteil der
kaufmännischen und überwiegend am Schreibtisch tätigen Mitarbeiter klagt
neben dem üblichen Schulter-Nacken-Arm-Syndrom über zunehmend
gewachsenes Gewicht. Ganz einfache Schritte führen oftmals zu einer
kurzfristigen Verbesserung des Zustandes und damit einhergehend des
Wohlbefindens und Selbstbewusstseins, so dass diese Basis wiederum eine
Ausgangsgrundlage für ein gezieltes, individuelles Ernährungsprogramm sein
kann. Sofern wir an diesem Schritt angelangt sind, bedienen wir uns
Ernährungswissenschaftler und Diplom-Oectrophologen, mit denen wir im
Netzwerk zusammenarbeiten.

– Wir legen alle 3 Monate ein Ergebnisprotokoll vor. Wir informieren unsere
Auftraggeber über Fortschritte, aber auch Rückschritte, über messbare und
nicht messbare Veränderungen und Erfolge der Mitarbeiter schriftlich. Auf
dieser Grundlage erhält der Auftraggeber zum einen wichtige Informationen
über den Entwicklungsstand, weitere Prognosen und
Entwicklungsempfehlungen, konstruktive Verbesserungsvorschläge (z. B.
proportional viele Fußfehlstellungen haben uns in einem Betrieb veranlasst die
Ursache zu überprüfen. Die Ursache hierfür fanden wir zwar, konnten diese
jedoch nicht verändern. Somit haben wir angeregt, den Mitarbeitern
orthopädische Einlagen zu verordnen. Durch diesen geringen Aufwand
konnten langfristig, chronisch gewordene Beschwerden des Muskel- und
Gelenkapparates, gelindert und einige mit Sicherheit zu erwartende
orthopädische Erkrankungen eingedämmt werden.

– Wir erarbeiten grundsätzlich unterschiedliche Programme für:

a) Mitarbeiter im gewerblichen Bereich
b) Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich
c) Geschäftsleitung / Management
d) Auszubildende

– Wir arbeiten indisziplinär mit den Betriebsärzten eng zusammen. Somit kann
eine Abstimmung der Therapien auf die medizinischen Belange kurz- und
langfristig gewährt werden.

– Wir arbeiten zur Dokumentation und Auswertungen mit modernsten
medizinischem Gerät, z. B. BIA Impedanz Analyse der
Körperzusammensetzungen, Ernährungsprogrammen zertifiziert nach DGE,
usw.)

Mögliche Angebote :

Nachfolgend skizzieren wir einige der möglichen Angebote, die sich im ersten Schritt
und ohne großes Aufheben im Betrieb umsetzen lassen:

DIE RENNER

1. Vibrationstraining in Kleingruppen (3 Personen)
Durch die Vibrationen werden über neuro-muskuläre Prozesse über 90 % aller im
Körper befindlichen Muskeln unwillkürlich kontrahiert. Dies führt zu einer enormen
Effektivität. Die Maßnahme darf nicht mehr als 15 Minuten angewendet werden.
Resultat ist insbesondere eine Kräftigung der tiefer liegenden Rumpf- und
Skelettmuskulatur, die im Regelfall defizitär ist und zu den einschlägigen
Diagnosen wie LWS-Syndrom, Ischialgien usw. führen.
Es wird durch die unwillkürliche Kontraktion in relativ kurzer Zeit eine relativ hohe
Anzahl aktiver Gewebefasern produziert, was insbesondere für die Reduktion von
Übergewicht entscheidend ist. Der Proband hat also sehr schnell recht große
Erfolge im Bereich Muskelwachstum und –Kräftigung und damit Linderung
etwaiger körperlicher Beschwerden sowie eine schnelle Gewichtsreduktion.
Zudem erfordert die Maßnahme kein Umziehen. Es kann in herkömmlicher
Bekleidung trainiert werden und es geschieht auch keine erhebliche
Schweißproduktion. Zudem beflügelt der schnelle Erfolg und erhält somit die
Motivation der Mitarbeiter an einer regelmäßigen Teilnahme.

2. Entlastende Rückengymnastik
Ruhige, entlastende krankengymnastische Übungen zur Mobilisation, Dehnung
und Kräftigung insbesondere der Rücken- und ischicrualen Muskulatur.
Empfehlenswert ist eine Dauer von maximal 30 Minuten. Empfehlenswert in
Kleingruppen (5-6 Personen)

3. Bürostuhlgymnastik
Es werden Übungen durchgeführt, die auf dem Bürostuhl oder anderer
Sitzgelegenheit durchgeführt werden können und ggf. auch entlastend allein
durchgeführt werden können. Schwerpunkt wird auf Entlastung Schulter-Nacken-
Bereich gelegt, sowie Schulterkräftigung und Mobilisation sowie aktives
Rückentraining im Sitzen. Wir haben gute Erfahrungen in Gruppen mit einer
Dauer von maximal 30 Minuten. Im Regelfall werden diese Angebote von den
Mitarbeitern am meisten genutzt, sie sind also meist sehr voll, was der Effektivität
dieses Angebotes jedoch nicht schadet.

4. Gelenkgymnastik

Hier ist insbesondere das Funktionstraining zu nennen, aber auch
Gesundheitssportangebote wie z. B. Athrosegymnastik oder Osteoporose-
Prophylaxe. Diese Angebote sind wissenschaftlich validiert, allerdings muss man
sie immer nett verpacken, da allein das Wort Athrose oder Gelenkgymnastik
abschreckt. Hier gilt es insbesondere bei den Mitarbeitern Aufklärung zu
betreiben, denn die Athrose betrifft als Alterungserkrankung uns alle und die
damit einhergehenden Beschwerden hindern oftmals die Betroffenen sich zu
bewegen, womit der Teufelskreis der Heilung und Besserung erst beginnt. Denn
heute weiß man, dass eine gezielte Bewegungstherapie bei nahezu allen Formen
der Gelenkerkrankungen, Fibromyalgie und Athrosen eine nicht zu
unterschätzende Wirkung haben. Auch der Osteoporose muss besonderes
Augenmerk gewidmet werden, denn die Zahlen der zunehmenden
Osteoporosebetroffenen sind bedenklich. Wir sind insbesondere auf dem Bereich
der Osteoporose-Prophylaxe als auch im Bereich des Osteoporosetrainings
gezielt ausgebildet.

Große Resonanz und Nachfrage :

1. Business Yoga

Yoga ist eine Wissenschaft, die sich nicht in 30 Minuten erlernen lässt. Dafür
wichtig, ist die Atmung und die mentale Entspannung. Wer sich eine Yoga-
Session erhofft, ist hier falsch. Es werden kleine Yoga-Elemente in den Büroalltag
integriert. Der Schwerpunkt lieg darauf, psychische Anspannungen (Stress,
Depressionen, u. ä.) und körperliche Anspannungen (erhöhter Muskeltonus)
langfristig zu senken oder auszugleichen. Also eine Möglichkeit, während des
Arbeitsalltags durchzuatmen. Es werden nur Übungen im Stehen durchgeführt.
Der Muskeltonus soll gesenkt, die strapazierte Muskulatur besser durchblutet und
entspannt werden, das innere Gleichgewicht wieder hergestellt und dadurch die
Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden.

Anmerkung:

Diese Programme haben sich bewährt, aber sie erheben natürlich keinen
Anspruch auf Vollständigkeit. Jeder Betrieb ist anders und die Bedürfnisse sind
anders. Diese Programme sollen Anregungen geben, jedoch sind auch wir
bestrebt, neue Konzepte auszuprobieren und freuen uns auf über neue
Herausforderungen.

Schlussbemerkung:

Das Wichtigste für uns ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit und der
regelmäßige Austausch mit allen Beteiligten. Letztendlich führt nur das Vertrauen
in die Kompetenz des Vertragspartners dazu, dass betriebliche
Gesundheitsförderung ein Erfolgsmodell wird. Dies ist dann erreicht, wenn die
Anzahl der AU-Tage erheblich sinkt, die Mitarbeitermotivation sich erhöht und das
Image des Unternehmens in der Außendarstellung steigt. Über gute Dinge wird
gesprochen und ein Unternehmen macht sich besonders interessant, wenn die
Mitarbeiter darüber sprechen. So sind neben den harten Fakten (wirtschaftliche
Einsparungen) auch die weichen Faktoren ein Erfolgskriterium für den Einsatz
externer Dienstleister zur betrieblichen Gesundheitsförderung.