Azubi-Coaching

Die Abbruchquote von Auszubildenden liegt seit Jahren bei über 20%. Die meisten Auszubildenden sind dabei keine endgültigen Abbrecher: Sie wechseln den Beruf oder den Ausbildungsplatz und setzen die Ausbildung fort. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen der Abbruch endgültig ist. Auszubildende mit Problemen am Ausbildungsplatz brauchen möglichst frühzeitig Hilfe und Beratung. Die Weiterbildung besteht aus mehreren Themenblöcken:

Nach einer Einführung in die wichtigsten Gesetze und die Organisation der dualen Ausbildung erfolgt sofort der Einstieg in die häufigsten Problemstellungen:
Azubis, die Beratung suchen, klagen häufig über unbezahlte Überstunden und schlechte Ausbildungsqualität. Manchmal ist die Situation so verfahren, dass es zu Kündigungsandrohungen auf beiden Seiten kommt.

Unzufriedenheit bei Azubis entsteht häufig auch, wenn Urlaub nicht gewährt oder die Ausbildungsvergütung unregelmäßig gezahlt wird. Ein angespanntes Betriebsklima oder ein schlechter Umgangston ist ebenfalls ein häufiger Grund für Auszubildende, die Ausbildung abzubrechen.

Auf Seiten der Ausbilde entsteht Unzufriendenheit, wenn die Auszubildenden ihren Pflichten nicht nachkommen und unentschuldigte Fehlzeiten haben. Unter welchen Voraussetzungen kann der Ausbilder den Auszubildenden abmahnen und kündigen?
Am Ende der Ausbildung gilt es zu klären, ob der Auszubildende übernommen wird. Der Betrieb muss dem Auszubildenden ein wohlwollendes Zeugnis ausstellen.

Teilnehmende lernen in der Fortbildung, die Situationen einzuschätzen und rechtliche Interventionsmöglichkeiten bei Problemen am Ausbildungsplatz anzuwenden. Dabei steht der Praxisbezug im Vordergrund, die rechtlichen Regelungen werden an praktischen Beispielen verdeutlicht.